Berlin Gastro Guide Japanese

USHIDO – Japanese BBQ Berlin

USHIDO Berlin ist einfach der Hammer!

Konnichiwa – こんにちは,

nach der kleinen Shopping-Tour auf dem Kurfürstendamm, die mit einem leckeren Rosenblüteneis von Amorino vollendet wurde und hinterher ein wenig Sightseeing, ging es Abends endlich zu unserem Highlight des Berlin-Trips und zwar zum USHIDO – Japanese BBQ. 

Das im Juli neu aufgemachte und gleichzeitig Berlins 1. Yakiniku-Restaurant befand sich in Berlin-Prenzlauer Berg, wo wir auch die Lokale BUN BAO – FINEST ASIAN BURGERS & Café Gong Gan besucht haben.

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Kaum waren unsere Füße drinnen gewesen, hat man uns schon erwartet gehabt. Die Kellnerin hat uns herzlich begrüßt und gleich nachgefragt: „Ach, die Nürnberger oder?“ Da ich unbedingt eine späte Reservierung haben wollte und das Restaurant zuallererst die frühen Termine besetzen wollen, da viele bei den späten Reservierungen nicht erschienen sind, habe ich deshalb am Telefon mitgeteilt, dass wir auf jeden Fall erscheinen werden, weil wir extra aus Nürnberg anreisen.

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Das Restaurant ist sehr schick eingerichtet, bei der Inneneinrichtung wurde sehr viel mit Holz gearbeitet  und das Licht-Konzept, welches das Restaurant optimal beleuchtet hat, haben mir sehr gut gefallen. Das sonamu in Frankfurt hatte ebenfalls sehr viel Holz im Interior gehabt, anscheinend ist es jetzt modern.

USHIDO Berlin 4

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Nachdem wir Platz eingenommen haben, hat man uns erstmal über die Philosophie des Restaurants erzählt und was genau Yakiniku zu bedeuten hat. Yakiniku ist die japanische Form des BBQs und heißt übersetzt gegrilltes Fleisch. Das Fleisch und das Gemüse wird in kleinen Häppchen auf Tellern serviert, die die Gäste dann selber direkt am Esstisch grillen.

Übrigens bedeutet der Name des Resturants – USHIDO – „Der Weg des Rindes“ auf Japanisch.

Außerdem hat man uns verschiedene Fleischsorten aus der Speisekarte gezeigt und uns detailliert erklärt, aus welchem Bereich des Tieres und von welchem Tier das Fleisch stammt.
Da jedes Fleisch sich anders beim Grillen verhält, hat man uns außerdem die einzelnen Eigenschaften des Fleisches beim Grillen erklärt und zusätzlich noch wertvolle Tipps für das Grillen mitgegeben.

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USHIDO Berlin 8Frisch gezapftes japanisches Asahi-Bier aus dem Fass

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Die Kellnerin hat ebenfalls erläutert, dass das Konzept nicht einfach zu realisieren war, da das Ordnungsamt sehr hohe Anforderungen hatte, was die Hygiene und Sicherheit betraf, somit musste sehr lange an einem geeigneten Grill gearbeitet werden, den eine Firma eigen für USHIDO produziert hat. Der Grill wurde mit Gas betrieben, die Wärme kam nicht direkt von unten nach oben, sondern seitlich nach oben, somit wurde das Fleisch nie trocken, jedoch immer sehr saftig.

Wir haben uns unter anderem folgende Fleischsorten bestellt:

Premium Outside Skirt (12,00 €) – Das beste Stück vom Outside Skirt. Für diejenigen, die „Fleisch“ noch einmal neu erleben wollen.

USHIDO Berlin 9Premium Outside Skirt

Premium Karubi (12,00 €) – Das beste Stück vom Karubi. Eine sehr gute Marmorierung und somit auch sehr zart und saftig

USHIDO Berlin 10Premium Karubi

Rib Finger (7,00 €) –  Vom Rind macht diese Partie nur 1% aus. Somit ist es eine sehr seltene Partie. Diese Partie hat einen  nussigen und aromatischen Geschmack. Dry-Aged-Fans werden es lieben. (Soyamarinade )

USHIDO Berlin 11Rib Finger mit Soya-Marinade

Schweinebauch (7,00 €) – Sehr deftig und unglaublich lecker. (Soya- oder Misomarinade)

USHIDO Berlin 12Schweinebauch mit Miso-Marinade

Viele von euch haben sicherlich schon mal die Begriffe Wagyū oder Kōbe gehört.

Wagyū heißt übersetzt „japanisches Rind“ Wa = Japan/japanisch und Gyū = Rind. Im Gegensatz zu herkömmliche Rinder erhalten die Wagyū-Rinder bis zur Schlachtreife im Schnitt mindestens doppelt so viel Zeit.

Die Bezeichnung Kōbe dürfen nur Wagyū-Rinder tragen, die in der Region Kōbe geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurden.

Das Futter ist natürlich nicht genmanipuliert und es werden keine künstliche Wachstumhormone für die Zucht verwendet, außerdem kommen keine Antibiotika zur Vorbeugung von Krankheiten zum Einsatz. Die Rinder sind auch bekannt dafür, dass sie massiert werden, klassische Musik hören, Bier trinken und einfach ein glücklicheres Leben führen, als andere Rinderrassen.

Das Fett im Fleisch der Wagyū-Rinder ist nicht punktuell wie bei anderen Rindern, sondern gleichmäßig in sehr feiner Marmornierung im Muskelfleisch verteilt.
Unter aller Rinderrassen ist das Rindfleisch das am stärksten marmorierte Fleisch.
Es hat außerdem den größten Anteil an gesättigter Fettsäuren. (Hierbei spricht man vom gesunden Fett) Das gefragte Luxusprodukt der Wagyū-Rinder kostet je nach Qualität, Herkunft und Teilstück bis zu mehrere Hundert Euro pro Kilo.  
Ein Kilo echtes Kōbe-Rindfleisch kostet zwischen 400,00 – 600,00 €.

Wagyū Premium Karubi (22,00 €) – Durch die höchste Marmorierung ist das Wagyu Premium Karubi die zarteste und saftigste Partie.

USHIDO Berlin 13Wagyū Premium Karubi

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Fazit:
Einfach nur wow. Ich habe lange nicht mehr so ein geiles Essenserlebnis gehabt, mir fällt dazu nur der Begriff Foodporn ein :D. Das USHIDO hatte sehr viele exklusive Fleischsorten im Angebot gehabt. Für mich war es eine Premiere was das Wagyū-Rindfleisch anbelangte und es war der Hammer gewesen, ihr müsst es unbedingt mitbestellen! Die Preise liegen zwar im oberen Bereich, dennoch war jeden Cent davon wert gewesen. Das Essen hatte eine sehr gute Qualität gehabt, ebenso die Atmosphäre und der Service waren hervorragend gewesen. Wir konnten einfach von dem gegrillten Fleisch nicht genug bekommen :). Mein absoluter Geheimtipp!

USHIDO – japanese BBQ
Lychener Str. 18

10437 Berlin
Website
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Öffnungszeiten
Montag – Donnerstag 12:00 Uhr bis 14:30 Uhr, 18:00 Uhr bis 23:30 Uhr
Freitag 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr
Samstag 17:00 Uhr bis 24:00 Uhr
Sonntag 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr

P.S. Das USHIDO bietet nur Abends von 18:00 – 23:00 Uhr an 8 Tischen Yakiniku an und ist sehr gut besucht, deshalb unbedingt rechtzeitig reservieren!

Sayounara – さようなら,

euer Foo

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1 Comment

  • Reply
    Beauty Mango
    8. Oktober 2015 at 22:31

    omg das sieht alles so lecker aus! Wenn ich das nächste Mal in Berlin bin, muss ich da auch unbedingt hin!

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